Herzlich Willkommen bei Ruetz! Wissen wo's am besten schmeckt

Backtradition seit 1899

Seit über 115 Jahren backen wir für den besten Geschmack

Wo alles begann.. die alte Bäckerei in Kematen

Vom Großvater bis zum Enkel

Wir sind stolz auf unsere Geschichte und schreiben stetig weiter daran. Heute führen wir unsere Bäckerei übrigens bereits in der fünften Generation. Unsere originalen Familienrezepte sind seit über 115 Jahren die Grundlage unserer Brotspezialitäten. Daran feilen wir stetig, um immer wieder auch neue Klassiker entstehen zu lassen. Eines haben alle unsere Brote gemeinsam: traditionelle Vorteige, keine Zusatzstoffe und erstklassiges Handwerk. Wir sind mit Leib und Seele Bäcker und geben unser überliefertes Wissen auch an die nächsten Generationen weiter — vom Großvater bis zum Enkel.

Damit Sie weiterhin jeden Tag den Duft von frischem Brot in unseren Bäckerei-Cafés genießen können!


WIE ALLES BEGANN

Im Jahr 1899 begann Urgroßvater Ferdinand Ruetz I. mit seinem ersten Wecken, unsere Familiengeschichte zu schreiben. Er begründete die Ruetz-Tradition, die wir heute leben. Zu Beginn backte er im ehemaligen Becknhof in Kematen, aus dessen Backofen eigentlich bereits die Brennnesseln herauswuchsen. Mit viel Fleiß brachte er die kleine Backstube nach und nach auf Vordermann. Übrigens: Um die Jahrhundertwende gab es immer noch 35 Hausbacköfen in Kematen.

Die zweite Generation

1916 übernahm Sohn Ferdinand II. die kleine Dorfbäckerei und führte das Handwerk seines Vaters fort. Die Versorgung aller Mitmenschen mit dem täglichen Brot lag ihm sehr am Herzen, deshalb belieferte Ruetz als erster Bäcker auch abgelegene Täler mit seiner Pferdekutsche. Ruetz-Brot wurde zu dieser Zeit schon im ganzen Sellraintal gegessen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde rund um die Uhr gebacken, um ganz Kematen und die Arbeiter des Messerschmidt-Werks zu versorgen.

Rudolf Ruetz — der Krapfenpionier

Rudolf Ruetz, der Vater unseres heutigen Firmenchefs, baute die kleine Dorfbackstube zu einem stattlichen Mittelbetrieb aus. Als leidenschaftlicher Vollblutbäcker entwickelte er ständig neue Rezepturen und modernisierte die Backstube. Auf ihn geht unser aromatischer Natursauerteig zurück und auch für das urige Rudolfsbrot steht er mit seinem Namen Pate.

Rudolf Ruetz hatte wahrlich "Mehl im Blut"!

Außerdem entwickelte Rudolf Ruetz eine bahnbrechende Methodik in der Krapfenherstellung. Für seine unverkennbaren Krapfen wurde Ruetz bald im ganzen Land bekannt. Schon sehr früh brachte Rudolf seinem Sohn Christian das Backen bei — und weckte so die Leidenschaft in der nächsten Generation.

Bäckerlehrling Christian Ruetz 1969 beim Krapfenbacken

Wie Sie uns heute kennen

Christian Ruetz legte gemeinsam mit seinem Schwager Norbert Fagschlunger die Grundsteine für das neue Jahrtausend. Mit dem Neubau der Backstube am Sportplatzweg in Kematen im Jahr 1985 schufen sie das neue Herzstück unserer Produktion, bereits weitsichtig mit einigem Platz für weitere Expansionen und bauten ein zeitgemäßes Vertriebssystem auf. Nach und nach entstanden unsere Bäckerei-Cafés, wie Sie sie heute kennen.

  • 1992 übernahm Ruetz die Arlberger Dorfbäckerei in St. Anton am Arlberg. Seither beliefern wir die vielen Gastronomiebetriebe im ganzen Stanzertal mit frischem und geschmackvollem Brot und Gebäck.
  • 1997 wurde die Backstube in Kematen durch einen Anbau erweitert — seit dem Tag der Eröffnung ein Treffpunkt des guten Geschmacks, mit gemütlicher Gaststube, vielen Kursen, Veranstaltungen und einem großen Garten.
  • 2002 eröffneten wir ein modernes Bäckerei-Café in den Innsbrucker Rathausgalerien. Der renommierte französische Architekt Dominique Perrault hat übrigens den einladenden Innenraum gestaltet.
  • 2007 öffneten sich die Pforten unseres großen Backhauses am Arlberg — mit integriertem Café und Einblicken in die Backstube.
  • 2009 feierten wir unser 110 jähriges Firmenjubiläum mit der Eröffnung des neu umgebauten Ruetz-Backhauses in Kematen, das seither noch mehr Freunde des guten Geschmacks aus nah und fern begeistert.